Benutzer können ihre eigenen Beiträge "personalisieren" und gleichzeitig Beiträge anderer Personen kommentieren. Es entsteht unter den Web-Usern das Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Dabei spielt die Usability der Webseiten und der generierten Daten die ganz entscheidende Rolle.
Einige prominente Beispiele: Wikipedia (Wikis), Weblogs, RSS-Feeds, Second Life, Flickr, Napster, Youtube, OpenBC/XING, GoogleAdSense oder mySpace.
Web 2.0 am Beispiel Second Life
Ein neuer Hype? Millionen Menschen gestalten als Avatare ein zweites Leben im Web. Sie können nach Herzenslust einkaufen, flirten oder auch Häuser bauen.
Was eigentlich nach Spinnerei klingt ist eine ernstzunehmende Marketing-Chance geworden und wird von vielen bekannten Unternehmen weltweit bereits praktiziert. Die Internetpräsenzen sind auf "eigenen Inseln" dreidimensional gestaltet, z.B. als Adidas-Store und laden die vielen User/Avatare ein, ihr virtuelles Geld als Linden-Dollars (270 Linden-Dollar = 1 US-Dollar) auszugeben.
So lassen sich sog. Pre-Tests, z.B. vor Produkt-Neueinführungen kostengünstig und "realitätsnah" durchführen. Die vielfältigen Meinungen und Verhaltensweisen der Avatare können so sehr zeitnah auf die wirkliche Konsumwelt übertragen werden.
Der eigentliche Clou ist die Tatsache, daß die Internet-User
wesentliche Seiteninhalte selber bearbeiten können.
Letztendlich geht es dabei vor allem um eines: Nicht mehr die Programme auf dem PC zählen, das Internet selbst wird die eigentliche Anwendung. Die Zeiten der lokalen Datenhaltung gehen allmählich zu Ende; Mobilität ist das Stichwort.
Wer es darauf anlegt, hat jetzt schon per Handy vollen Zugriff auf das Web. Der User kann Nachrichten lesen, Musik herunterladen oder Videos ansehen; sogar vollwertige Textverarbeitung und Datenhaltung im Netz sind schon weitverbreitet.
Es ist nicht mehr wichtig wo man ist, man braucht lediglich Zugang zum Internet. Egal ob per Funk (WLAN oder UMTS), Daten und Content sind immer und überall verfügbar.
Das Web wird heute vor allem als gemeinsame Plattform angesehen. Die eigentlichen Inhalte liegen nur noch "im Netz" und sind häufig wichtiger als die grafische Aufbereitung.
Fazit:
Die neuen Web 2.0-Anwendungen rund ums Internet sind bei uns schon verfügbar. Aber die eigentliche Fragestellung lautet: Wie können Sie von den neuen Marketing-Instrumenten im Rahmen des Web 2.0 profitieren?
Das würden wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen erläutern!